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Ein bisschen mehr über mich und meinen Bezug zur Energiewende

Bereits während meinem Studium an der Universität für Bodenkultur (Forstwirtschaft und Umwelt- und Bioressourcenmanagement) war mir klar, dass es eine Energiewende braucht. Das konnte ich auch in meiner Masterarbeit, die sich mit dem Themenbereich der regionalen Energieversorgung und -autarkie am Beispiel der Waldbiomasse beschäftigte vertiefen. Beruflich hat mich das Thema auch bei meinen Tätigkeiten in der Privatwirtschaft (Umweltmanagement) immer wieder berührt. 

Was braucht es für die Energiewende?

Systemisches Denken. Es wird – besonders im öffentlichen Diskurs und in der Förderpolititk- allzuoft nur eine neue Technologie betrachtet, aber nicht das ganze, komplexe System in dem wir Energie nutzen. Bestes Beispiel: E-Mobilität.

Was behindert die Energiewende heute noch am meisten?

  • Rebound-Effekt.
  • Digitalisierung (irgendwo muss ja dann die Energie dafür auch herkommen).
  • Externalisierung von Kosten bzw. fehlende Kostenwahrheit, z.B. im Transport.
  • Falsche Förderpolitik.
  • Nicht geschlossene Ressourcenkreisläufe.

Meine „Lieblings-Energiewende“-Success Stories!

Logistikhalle LT1 von Schachinger Logistik (Hörsching, OÖ) in Passivhaus- und Holzbauweise. Nicht nur wirklich energieeffizient, sondern auch schön und mit angenehmem Raumklima. Und: sie wurde bereits in der Branche kopiert – die Vorbildwirkung hat geklappt.

Ich konnte persönlich erleben, dass die EU-Treibhausgaszertifikate, also der Preis auf Emissionen, es für ein großes Produktionsunternehmen wirtschaftlich sinnvoll machten, die (noch nicht abgeschriebenen) Gasheizungen stillzulegen und an ein lokales Fernwärmekraftwerk anzuschließen. Ein Kraftwerk, das ausschließlich regionales Holz nutzt.